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Sand and Silence – Kolmannskuppe
   
Mitten in der Wüste Deutsch-Südwestafrikas entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine kleine Diamantensiedlung, die sich für kurze Zeit zur wohl wohlhabendsten Stadt des Kontinents entwickeln sollte: Kolmannskuppe. Glücksritter aller Art machten sich in die Ödnis aus, um sie als reiche Männer wieder zu verlassen. Als die Diamanten abgebaut waren, verließen die Diamantensucher die menschenfeindliche Gegend – und die Natur nahm sich zurück, was man ihr ein paar Jahrzehnte lang abgerungen hatte.
In eindrucksvollen Aufnahmen zeigt
Guenay Ulutuncok, wie sich der Wüstensand seinen Weg zurück in die einst prachtvollen Gebäude der heute in Namibia gelegenen menschenleeren Geisterstadt gebahnt hat. Meterhoche Dünen füllen die stolzen Häuser und geben Zeugnis von der Vergänglichkeit aller irdischen Reichtümer.