| Das Portrait hat in der bildenden Kunst seit jeher einen hohen Stellenwert und auch die Fotografie wandte sich dem Genre bereits mit ihrer Entwicklung zu. In Afrika hat sich im vergangenen Jahrhundert eine eigenständige Portrait- und Studiofotografie entwickelt, |
die aus der Afrikafotografie der Kolonialherren entstand. Mit dieser hat sie noch immer die künstlichen Posen der Portraitierten gemein. Gleichzeitig zeigt sie aber Bilder eines durchaus selbstbewussten und stolzen Kontinents.
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Das Beispiel des Fotografen Ngalamo Diedonné, der in den 1970er Jahren in Baungui, Republik Zentralafrika, arbeitete, zeigt in diesem traditionellen Genre Menschen so, wie sie sich selbst sehen wollten. |